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Trieb- und Altschneeproblem
Trieb- und Altschneeproblem
Frische und ältere Triebschneeablagerungen sind wie die Schwachschichten in der Altschneedecke teilweise noch durch eine geringe Zusatzbelastung zu stören.
Die Altschneedecke der ersten Schneefälle im November ist mit einer Harschschicht abgeschlossen. Darunter befinden sich bereits aufbauend umgewandelte Kristalle. Der starke Wind währen der letzten Schneefälle hat für Triebschneeablagerungen gesorgt welche teilweise recht schlecht miteinander und zur Altschneedecke verbunden sind.
Am Samstag wird mit einer Warmfront von Westen her, zunehmend feuchte Luft herangeführt. Meist bleibt es aber noch niederschlagsfrei. Nach einer eiskalten und oft gering bewölkter Nacht scheint zu Tagesbeginn zeitweise noch die Sonne, verschwindet aber schon am Vormittag hinter hohen Wolken. In exponierten höheren Lagen frischt der Wind aus westlicher Richtung auf. Mit der Warmfront wird es untertags wieder etwas milder, am Abend sinken die Temperaturen wieder. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2000 m rund -5 Grad. In der Nacht auf Sonntag und am Sonntag sind dann eine Kaltfront und ein Italientief wetterbestimmend.
Die Lawinengefahr bleibt bestehen.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)