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Ungünstige Lawinenverhältnisse.
Ungünstige Lawinenverhältnisse.
Neu- und Triebschnee können an allen Expositionen oberhalb von rund 1600 m leicht ausgelöst werden oder spontan abgleiten. Dies vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten in den Hauptniederschlagsgebieten. Vorsicht vor allem in Rinnen entlang der grenze zu Slowenien und Italien. Lawinen können auch in Rinnen den nassen Altschnee mitreißen und recht groß werden. Mit dem Neuschnee sind vermehrt Lockerschneelawinen möglich. Zudem sind kleine und mittlere Gleitschneelawinen und Rutsche möglich. Zonen mit Gleitschneerissen sollten gemieden werden. Viel Erfahrung in der Beurteilung der Lawinengefahr ist nötig.
Es fielen oberhalb von rund 1800 m 15 bis 30 cm Schnee, lokal auch mehr. Es fallen verbreitet 20 bis 30 cm Schnee. Neu- und Triebschnee liegen auf weichen Schichten. Ältere Triebschneeansammlungen sind vor allem an den Expositionen Nordwest über Nord bis Nordost oberhalb von rund 1800 m schlecht mit dem Altschnee verbunden. Der Regen führte vor allem entlang der Grenze zu Slowenien unterhalb von rund 1600 m verbreitet zu einer Durchnässung der Altschneedecke. Die nächtliche Abstrahlung ist kaum vorhanden. Die Triebschneeansammlungen überlagern an wenig befahrenen, eher schneearmen Schattenhängen oberhalb von rund 2000 m eine schwache Altschneedecke.
Am Freitag bringt eine Kaltfront verbreitet Schneefall. Erst spät am Nachmittag lockert es von Nordwesten her langsam auf. Markante Abkühlung: In 2000 m am Nachmittag nur noch -12 Grad, dazu starker Nordwind.
Zunahme der Auslösebereitschaft der Triebschneeansammlungen.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)