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Vereinzelt störanfälliger Triebschnee in hohen Lagen
Der in der vergangenen Woche gefallene Neuschnee konnte sich inzwischen gut setzen. Die durch diffuse Strahlung und Regeneintrag angefeuchtete bzw. durchfeuchtete Schneedecke hat durch die Abkühlung wieder an Festigkeit gewonnen. Der über Nacht und am Vormittag fallende Neuschnee ist feucht und unergiebig und wird sich mit dem Altschnee gut verbinden. Nur in hohen Lagen kann sich stellenweise frischer, störanfälliger Triebschnee bilden.
Vereinzelt störanfälliger Triebschnee in hohen Lagen
Die Lawinengefahr ist gering. In höheren Lagen gestalten sich mitunter frisch gebildete Triebschneelinsen störanfällig. Diese existieren im erweiterten West- bis Nordsektor, hinter Geländekanten und in steilen Einfahrtsbereichen. Zudem können sich an steilen Grashängen Gleitschneerutsche spontan lösen. Wechten sind instabil.
Mit einem Tiefdruckgebiet das in den kommenden Tagen von Polen über Mitteleuropa nach Frankreich zieht, gelangt weiterhin relativ kühle und auch feuchte Luft in den Alpenraum. Der Donnerstag bringt unwirtliches Bergwetter mit dichten Wolken und am Vormittag auch leichtem Schneefall. Am Nachmittag steigt die Schneefallgrenze an und es gibt längere trockene Phasen, von Süden ziehen aber weiterhin einige Schauer durch. Bei mäßigem Südostwind hat es in 3000 m -7 Grad, in 2000 m rund -2 Grad und in 1000 m um +4 Grad. Am Freitag präsentiert sich das Bergwetter weiterhin unbeständig.
Noch wenig Änderung der Lawinengefahr!
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)