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Triebschnee und schwacher Altschnee bleibt die Hauptgefahr
Triebschnee und schwacher Altschnee bleibt die Hauptgefahr
Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit Mäßig, darunter mit Gering beurteilt. Das Hauptproblem sind die Triebschneeansammlungen welche in den letzten Tagen durch den starken Ost- bis Nordostwind gebildet wurden. Diese sind vorwiegend im Westsektor zu finden. Eine Schneebrettauslösung ist vereinzelt noch durch eine geringe Zusatzbelastung, sonst allgemein durch eine große Zusatzbelastung möglich. Übergänge von wenig zu mehr Schnee vorsichtig beurteilen.
Triebschneeablagerungen liegen oberhalb der Waldgrenze vorwiegend im Westsektor, sind aber auch in anderen Expositionen zu finden. In schattseitigen Hängen bildet sich auch immer wieder etwas Oberflächenreif. In der Altschneedecke sind kantig aufbauende Schwachschichten vorhanden. Mit etwas Neuschnee wierden auch frische, kleinere Triebschneepakete gebildet.
Der Alpenraum liegt im Übergangsbereich zwischen einem Tief über Süditalien und einem Hoch über dem Atlantik. Es dominiert eine Nord- bis Nordostströmung. Am Freitag hält sich zunächst wieder verbreitet Hochnebel mit einer Obergrenze um 2000m. Darüber ist es zunächst sonnig. Am Nachmittag ziehen allgemein einige Wolken durch. Am Tauernhauptkamm staut es sich schon früher und hier kann es am Nachmittag auch unergiebig schneien. Bei mäßigem bis kräftigem Nordostwind hat es in 3000m -13 Grad, in 2000m -11 Grad und in 1000m rund -2 Grad.
Frische Triebschneepakete verbinden sich nur langsam mit den älteren Triebschneepaketen.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)