Wind slab
- Toutes altitudes
mit Neu- und Triebschnee im Tagesverlauf deutlicher Anstieg der Lawinengefahr
mit Neu- und Triebschnee im Tagesverlauf deutlicher Anstieg der Lawinengefahr
Vormittags besteht in höheren Lagen mäßige Lawinengefahr. Mit Neuschnee und stürmischem Wind steigt die Lawinengefahr vor allem über den Waldgrenzen auf "erheblich" - Stufe 3 an. Frischer Triebschnee und die kritische Neuschneemenge bilden dann die Hauptgefahr. Anzahl und Größe der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Frischer Triebschnee hinter Geländekanten sowie in Rinnen und Mulden ist störanfällig und kann leicht ausgelöst werden. Spontane Auslösungen auch mittlerer Größe sind zunehmend möglich. Wenn Lawinen in tiefere Schichten der Schneedecke durchreißen können sie auch groß werden und zunehmend exponierte Bereiche gefährden.
Starker bis stürmischer Wind führte bis am Morgen zu weiteren kleinen, störanfälligen Triebschneeansammlungen. Mit Schneefall und Wind steigt die Lawinengefahr untertags an. Neu- und Triebschnee fallen schattseitig auf lockere Altschneeschichten und verbinden sich daher nur schlecht mit diesen. Oft ist auch Graupel eingelagert. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und stabil. Schwachschichten im Bereich unterhalb von Schmelzharschkrusten im Mittelteil der Schneedecke können meist nur mit großer Zusatzbelastung gestört werden.
Markante Kaltfront mit Sturm. Gegen Mittag setzt Schneefall ein. Dieser fällt zum Ende des Tages teilweise intensiv aus. In den nördlichen Regionen fallen bis Morgen früh 60 bis 70 cm, in den anderen Gebieten bis 50 cm Neuschnee. Temperatur in 2000 m: um -4 Grad. Der Höhenwind weht stark bis stürmisch aus W bis NW.
Bis Dienstagmorgen sind große Neuschneemengen zu erwarten. Die Lawinengefahr steigt somit in der Nachstunden und auf Morgen auf Stufe 4 an.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Vorarlberg (CC BY 4.0)