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Geringer Lawinengefahr - vereinzelt dünne Triebschneelinsen beachten
Geringer Lawinengefahr - vereinzelt dünne Triebschneelinsen beachten
In den Türnitzer Alpen und dem Semmerig - Wechselgebiet besteht geringe Lawinengefahr. Mit stürmischem Nordwestwind und etwas Neuschnee konnten sich speziell in südostexponierten Rinnen und hinter Geländeübergängen vereinzelt dünne Treibschneelinsen bilden die gestört werden können. Auf der harten Oberfläche besteht im steilen Gelände Absturzgefahr.
Nach anfänglichem Regen bis in hohe Lagen sank mit dem Kaltfrontdurchgang Samstagfrüh die Schneefallgrenze rasant ab, womit der Niederschlag unter starkem Windeinfluss bis in tiefere Lagen als Schnee fiel. Vereinzelt entstanden dünne Treibschneelinsen, die mitunter nicht ausreichend mit der Altschneedecke verbunden sind. Die bestehende Altschneedecke gestaltet sich durch den Temperaturrückgang stabil. Oft lagerte sich der Neuschnee bis in hohe Lagen bereits auf aperen Boden ab.
Am Sonntag hält das winterliche Aprilwetter an. Mit einer nordwestlichen Höhenströmung wechseln sonnige Phasen mit dichten Wolkenfeldern, die immer wieder kurze Schnee- und Graupelschauer mit sich bringen können. Der Nordwestwind ist dabei stark bis stürmisch. Die Schneefallgrenze liegt anfangs meist in Tallagen und steigt am Nachmittag auf 700m bis 1000m an. Die winterlichen Temperaturen liegen in 2000m um -8 Grad, in 1000m um den Gefrierpunkt.
Nach einer oft klaren aber noch windigen Nacht setzt sich am Montag nach und nach Hochdruckeinfluss durch, die Strömung dreht allmählich auf Südwest und es wird in allen Höhenlagen zunehmend milder. Das Triebschneeproblem nimmt ab.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Lower Austria (CC BY 4.0)