Gliding snow
- All elevations
Mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität im Tagesverlauf zu.
Mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität im Tagesverlauf zu.
Die Lawinengefahr wird oberhalb rund 1800 m, an südseitigen Hängen noch höher, mit MÄSSIG beurteilt. Gleitschnee ist noch das Hauptproblem. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind zu jeder Tageszeit noch mittlere Gleitschneelawinen möglich, welche auch ins Grüne vorstoßen können. Aus sehr steilen Geländeteilen sind auch noch nasse Lockerschneelawinen möglich, welche aber überwiegend klein bleiben.
Mit der nächtlichen Ausstrahlung kann die Schneedeckenoberfläche sich nur schwach verfestigen, wird aber rasch wieder aufgeweicht. Allgemein ist die Schneedecke feucht und nass. Die Ausaperung schreitet weiter voran. Bis in mittlere Lagen liegt kaum noch Schnee.
Am Sonntag erreich die für April außergewöhnlich warme Wetterphase ihren Höhepunkt. Die Temperaturen steigen in 1000 m bis +26 Grad, in 2000 m bis gegen +14 Grad und in 3000 m bis +4 Grad. Der Wind dreht auf Südwest und weht schwach bis mäßig. Dünne Wolken trüben den Sonnenschein kaum, einzelne Quellwolken bleiben harmlos.
Am Montag nähert sich eine Kaltfront aus Nordwesten, welche bald Wolken bringt. Nachmittags steigt das Risiko für Schauer und Gewitter. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)