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Die Gefahr für Nassschneelawinen steigt im Tagesverlauf an!
Die Gefahr für Nassschneelawinen steigt im Tagesverlauf an!
Die Lawinengefahr ist anfangs gering, sie steigt im Tagesverlauf aber bald auf mäßig an. Mit den milden Temperaturen und der starken Einstrahlung sind dann spontane Nassschneelawinen möglich. Betroffen ist steiles Gelände in den Hochlagen vor allem sonnseitig und stellenweise steiles Gelände in den mittleren und tiefen Lagen, dort wo noch ausreichend Schnee vorhanden ist. Lawinen sind meist klein bis teils mittelgroß. Hänge mit Rissen in der Schneedecke (=Gleitschneeproblem) meiden. Die Schneebrettgefahr ist überwiegend gering. Es gibt vereinzelte Gefahrenstellen in den Hochlagen wo im Steilgelände vor allem schattseitig einzelne Schneebrettlawinen durch Zusatzbelastung ausgelöst werden können.
Die zuletzt gebildeten Triebschneeablagerungen konnten sich mir den milden Temperaturen und der Einstrahlung schon deutlich setzen. Die Störanfälligkeit ist somit zurück gegangen. Vor allem sonnseitig bildet sich über Nacht an der Oberfläche eine Harschschicht. Diese weicht bald auf. Die Schneeoberfläche wird vor allem sonnseitig bald feucht bis nass, schwer und verliert an Festigkeit. Die Altschneedecke kann in schattseitig hohen Lagen teils noch Schwachschichten enthalten. In den tiefen und teils mittleren Lagen liegt nur mehr sehr wenig Schnee bzw. ist es auch schon aper.
Den ganzen Tag hindurch gibt es sonniges Bergwetter mit schwachem bis mäßig starkem Wind. In 1500 m beträgt die Temperatur um 7 Grad, in 2000 m um 5 Grad Celsius. Am Sonntag scheint überwiegend die Sonne. Im Lauf des Tages könnten die Wolken dichter werden. In 1500 m beträgt die Temperatur um 5 Grad, in 2000 m um 3 Grad. Der Nordwestwind weht mäßig stark und erreicht in freien Lagen Spitzen um 30 km/h.
Keine wesentliche Änderung!
Bulletin data: Avalanche Warning Service Upper Austria (CC BY 4.0)