Wind slab
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Stellenweise Trieb- und schwacher Altschnee in höheren Lagen
Stellenweise Trieb- und schwacher Altschnee in höheren Lagen
Vom Gippel-Göller Gebiet über die Rax-Schneeberg Gruppe besteht in höheren Lagen mäßige Lawinengefahr. Hier existieren stellenweise ältere Triebschneebereiche, die speziell hinter Geländekanten sowie in sehr steilen Rinnen der Expositionen Nordwest bis Ost überwiegend durch große Zusatzbelastung als Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Aus steilen Böschungen und lichten Waldbereichen sind in tieferen Lagen Gleitschneerutsche nicht ausgeschlossen. Exponierte Bereiche sind oft abgeweht, hart oder eisig.
Stürmischer Wind aus Nordwest hat Gipfel und Grate abgeweht und leeseitig Triebschnee gebildet. Mit einsetzender Erwärmung konnte sich Schneedecke generell setzen. Durch leichtes Nieseln oder auch zeitweiser Einstrahlung hat sich mit darauf folgender Abkühlung stellenweise eine Harschkruste gebildet. In höheren, vornehmlich schattseitigen Bereichen sind die Kältereserven der Schneedecke deutlich größer, hier sorgen eingelagerte Schwachschichten im Altschnee in Form von weichem Schnee und Reif weiterhin für eine Störanfälligkeit.
Trotz Hochdruckrandlage bleibt es mit nordöstlicher Höhenströmung und feuchter Grundschicht weiterer überwiegend trüb. Die Berge strecken oft in dichten Wolken oder Nebel, es fällt aber kaum Niederschlag. Das Temperaturniveau schwankt in 2000m um -2 Grad, in 1000m um den Gefrierpunkt. Der Nordwestwind legt im Tagesverlauf in der Höhe deutlich zu und wird mitunter stürmisch. Am Freitag leichte Abkühlung in der Höhe, weiterhin stärkerer Nordwind, abseits der Staulagen lockert es aber auf.
Kaum Änderung der Lawinengefahr.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Lower Austria (CC BY 4.0)