Wind slab
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Frischen und älteren Triebschnee beachten
Frischen und älteren Triebschnee beachten
Oberhalb der Waldgrenze wird die Lawinengefahr mit ERHEBLICH beurteilt. Windeinfluss aus vorwiegend südwestlichen Richtungen hat immer wieder frische, störanfällige Triebschneeablagerungen entstehen lassen welche bereits durch eine geringe Zusatzbelastung gestört werden können. Mit der Winddrehung auf Nordwest werden wieder frische Triebschneeablagerungen im Ostsektor gebildet. Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Die ausgelösten Lawinen können auch groß werden. Vereinzelt sind in den sonnigen Phasen auch spontane Lawinen möglich.
Mit kräftigem Wind aus vorwiegend südwestlicher Richtung sind immer wieder frische Triebschneeablagerungen entstanden und werden auch mit der eingetretenen Winddrehung auf nördliche Richtung immer wieder neue gebildet. Die Verbindung der Triebschneepakete wird mit zunehmender Höhe schlechter. Diese werden auf der mit einigen Schwachschichten durchzogenen Altschneedecke abgelagert. Tiefe Temperaturen verhindern eine Setzung der Schneedecke.
Kalte Luftmassen liegen über dem Alpenraum. Nördlich des Alpenhauptkammes stauen sich noch dichtere Wolken. Im Süden ist es mit starkem auflebendem Nordföhn trocken und aufgelockert bewölkt. Die Temperaturen erreichen zu Mittag in 2000 m -8 Grad und in 3000 m -14 Grad. Schwacher Hochdruckeinfluss setzt sich durch und bringt am Sonntag überwiegend sonniges Wetter.
Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr. Es bilden sich immer wieder frische Triebschneeablagerungen.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)