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Geringe Lawinengefahr - kleinräumige Triebschneelinsen beachten!
Geringe Lawinengefahr - kleinräumige Triebschneelinsen beachten!
Es besteht geringe Lawinengefahr. Kleinräumige, kammnahe Triebschneelinsen überdecken teilweise die harte, eisige Schneeoberfläche und können bereits durch geringe Zusatzbelastung abrutschen. Es herrscht eher Absturz- bzw. Ausrutschgefahr als Verschüttungsgefahr! Außerdem sollen Schneemäuler weiterhin als Gefahrenzeichen für Gleitschneelawinen gedeutet werden.
Der wenige Neuschnee vom 1. Jänner hat sich hinter Geländekanten und in ostexponierte Hänge als dünne Triebschneepakete abgelagert. Diese sind schlecht mit der verharschten Schneeoberfläche verbunden. Außerdem kann aus sehr steilen, glatten Hängen das feuchte Schneedeckenfundament jederzeit als Gleitschneelawine abrutschen.
In der Nacht auf Dienstag ist es lokal und zeitweise wolkenlos was die Bildung von Oberflächenreif in ungeschützten Lagen begünstigt. Am Dienstag selbst dominiert dichte Bewölkung, zum Nachmittag hin fällt etwas Niederschlag im westlichen Bergland bis zum Göller. Die Schneefallgrenze liegt anfangs bei rund 1200m, steigt aber rasch auf etwa 1800m an. Es weht mäßiger Südwind, auf den hohen Gipfeln allerdings teils lebhafter bis stürmischer Westwind. Die Temperaturen liegen am Nachmittag auf 1500 m um +2 Grad.
Am Mittwoch lockert es vormittags überall auf, der Niederschlag hört auf doch der Wind legt etwas zu und weht kräftig aus westlicher Richtung. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Lower Austria (CC BY 4.0)