Avalanche forecast

Kreuzeck Group

LWD Kärnten
View on map

Avalanche danger

Above 1,800 m
2 · Moderate
Below 1,800 m
1 · Low
Out of date — this forecast expired 3 years ago. You’re viewing past conditions, not the current bulletin.

Highlights

Triebschneeansammlungen vorsichtig beurteilen.

Avalanche problems

  • Wind slab

    • All elevations
  • Gliding snow

    • All elevations

Snowpack Structure

Die Triebschneeansammlungen sind ungenügend miteinander und mit dem Altschnee verbunden. Die Triebschneeansammlungen wurden vor allem an Nordwest-, Nord- und Nordosthängen oberhalb von rund 2200 m auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert. Der obere Teil der Schneedecke ist aufbauend umgewandelt. Dies besonders im Hochgebirge und auch in hohen Lagen. Schneeprofile und Stabilitätstests waren Hinweise für einen an Südhängen ungünstigen Schneedeckenaufbau. Im mittleren Teil der Schneedecke sind dort kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Dies oberhalb von rund 2800 m. 

Weather Forecast

Am Mittwoch ziehen die Wolken einer Störung in der Früh nach Osten ab und es setzt sich rasch die Sonne durch. Die Gipfel sind meist frei und es ist durchwegs sonnig. Der Wind weht mäßig bis stark aus West bis Südwest. Temperaturen: In 3000 m um -5 Grad, in 2000 m um 0 Grad.

Tendency

Wenig Änderung der Lawinengefahr. 

Avalanche Activity

Triebschneeansammlungen vorsichtig beurteilen.

Mit Neuschnee und mäßigem bis starkem Wind aus wechselnden Richtungen entstanden vor allem in Kammlagen, Rinnen und Mulden störanfällige Triebschneeansammlungen. Im Tagesverlauf entstehen vor allem an kammnahen Nordost- und Osthängen weitere Triebschneeansammlungen. Die Triebschneeansammlungen müssen oberhalb von rund 2200 m vorsichtig beurteilt werden. Lawinen sind teilweise mittelgroß und von einzelnen Wintersportlern auslösbar. Gefahrenstellen und Auslösebereitschaft nehmen mit der Höhe zu. Die Gefahrenstellen sind gut zu erkennen. Es besteht eine "mäßige" Gefahr (Stufe 2) von Gleitschneelawinen. Dies vor allem an steilen Grashängen zwischen etwa 1800 und 2600 m und an Böschungen. Ältere Gleitschneerisse sind überschneit und damit schwer zu erkennen. Die Gleitschneelawinen können mittlere Größe erreichen.  Schwachschichten im Altschnee können an Südhängen sehr vereinzelt mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Dies besonders an Übergängen von wenig zu viel Schnee wie z.B. bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden vor allem oberhalb von rund 2800 m. Diese Gefahrenstellen sind sehr selten aber kaum zu erkennen. 

Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)

Regions covered