Persistent weak layers
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Geringe Lawinengefahr, aber vereinzelte Gefahrenstellen in schattigen Bereichen
Geringe Lawinengefahr, aber vereinzelte Gefahrenstellen in schattigen Bereichen
Im gesamten Bergland Niederösterreichs herrscht geringe Lawinengefahr. Vereinzelt können im schattseitigen Gelände bei großer Zusatzbelastung in extrem steilen Hängen noch Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die entsprechenden Gefahrenstellen sind schlecht erkennbar, da sie oft von ungebundenem Pulverschnee überdeckt sind. Ebenfalls vereinzelt können hinter Geländekanten aller Expositionen kleine, frischere Triebschneebereiche als Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht auch vor Absturzgefahr auf den vereisten Oberflächen der Hochlagen!
In den letzten Tagen wurde der pulvrige Schnee der Nordsektoren und etwas Neuschnee durch den Nordwind verfrachtet. Im Lee haben sich dadurch kleinere Triebschneebereiche gebildet, die teilweise auf Oberflächenreif oder kantig aufgebauten Kristallen zu liegen kamen und daher instabil sein können. Sonst ist die Schneedecke sonnseitig gut verfestigt. Schattseitig findet sich pulvriger Schnee, der aber älteren Triebschnee überdecken kann, der auf einer Abfolge von Schmelzkrusten und kantigen Kristallen liegt. Die kantigen Schichten sind aber kaum noch störanfällig. Darunter befindet sich eine kompakte Altschneedecke. Gipfelbereiche sind oftmals abgeblasen, eisig oder lediglich dünn überschneit.
Am Donnerstag verläuft der Vormittag großteils bewölkt, aber am Nachmittag setzt sich wieder die Sonne durch. Die Temperaturen bleiben mit -4 Grad in 1500 m recht kalt. Der Wind weht mäßig bis lebhaft Nord bis Nordost und verschärft die Kälte zusätzlich.
Der Freitag wird strahlend sonnig und der Wind dreht auf Südost. Es bleibt kalt und die Lawinengefahr bleibt gering.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Lower Austria (CC BY 4.0)