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Geringe Lawinengefahr – dennoch in hohen Lagen Triebschneelinsen beachten
Geringe Lawinengefahr – dennoch in hohen Lagen Triebschneelinsen beachten
Die Lawinengefahr wird mit Gering beurteilt, dennoch gibt es vor allem in höheren Lagen vereinzelte Gefahrenstellen durch kleine Triebschneeablagerungen. In steilen Geländeteilen ist eine Schneebrettauslösung nicht ganz ausgeschlossen.
In höheren Lagen liegen je nach Exposition und Geländeform frische Triebschneelinsen oder lockerer Pulverschnee auf einem großteils verharschten Schneedeckenfundament. Die frischen Triebschneelinsen sind nur schlecht mit dem Untergrund verbunden. In tiefen Lagen liegt kein Schnee mehr.
Am Ostersonntag klingen lokale leichte Schneeschauer bald ab und die Wolken lockern auf, nur am Tauernhauptkamm bleibt es stark bewölkt mit leichten Schneeschauern. Tagsüber werden Gipfel teilweise frei und es scheint zwischendurch die Sonne. Am Nachmittag zeigen sich dann noch ein paar Quellwolken, kurze Schauer mit einer Schneefallgrenze um 1100m bilden sich aber nur mehr ganz vereinzelt von den Nockbergen bis zur Koralm und in Teilen der Karawanken. Es weht mäßiger Wind aus nördlicher Richtung mit Spitzen zwischen 30 und 50 km/h. In 2000m liegen die Werte tagsüber um -5 Grad.
Die Lawinengefahr ändert sich nicht.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)