Gliding snow
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Mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität im Tagesverlauf zu.
Mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung nimmt die Gleitschneeaktivität im Tagesverlauf zu.
Die Lawinengefahr wird oberhalb rund 1800 m mit MÄSSIG beurteilt. Gleitschnee ist noch das Hauptproblem. Aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten sind zu jeder Tageszeit noch mittlere Gleitschneelawinen möglich, welche auch ins Grüne vorstoßen können. Aus sehr steilen Geländeteilen sind auch noch nasse Lockerschneelawinen möglich, welche aber überwiegend klein bleiben.
Mit der nächtlichen Ausstrahlung kann die Schneedeckenoberfläche schwach verfestigen, wird aber rasch wieder aufgeweicht. Allgemein ist die Schneedecke feucht und nass. Die Ausaperung schreitet weiter voran. Bis in mittlere Lagen liegt kaum noch Schnee.
Ein Hochdruckgebiet sorgt am Wochenende für sonniges und für die Jahreszeit außergewöhnlich warmes Wetter. Nach einer klaren Nacht ziehen auch am Samstag tagsüber nur ein paar dünne Wolken am Himmel durch, welche die starke Sonneneinstrahlung kaum schwächen. Es wehr schwacher bis mäßiger Nordwestwind. In 3000 m hat es +3 Grad, in 2000 m um +12 Grad und in 1000 m erreichen die Höchstwerte bis zu +23 Grad.
Am Sonntag erreicht die für April außergewöhnlich warme Wetterlage ihren Höhepunkt. Keine Änderung der Lawinengefahr.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)