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Kleinräumig frischer Triebschnee störanfällig
Kleinräumig frischer Triebschnee störanfällig
Die Lawinengefahr ist über der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Das Hauptproblem ist frischer Triebschnee. Gefahrenstellen finden sich kammnah wie kammfern in eingewehten Steilhängen der Expositionen Nord über Ost bis Süd, hinter Geländekanten sowie in triebschneeverfüllten Rinnen und Mulden. Ein einzelner Skifahrer kann hier kleine Schneebrettlawinen auslösen. Die Absturzgefahr ist dabei höher einzuschätzen als die Gefahr, verschüttet zu werden.
Der wenige Neuschnee wird durch stürmischen Westwind verfrachtet und lagert sich an windberuhigten Orten ab. Örtlich wird Graupel in den Triebschnee eingelagert. Die Triebschneeansammlungen sind meist geringmächtig, aber störanfällig. Der windverfrachtete Neuschnee lagert sich auf einer kompakten und verharschten Altschneedecke ab. Zum Boden hin ist die Schneedecke meist feucht.
Das Wetter bleibt, mit Ausnahme des Donnerstags mit Zwischenhocheinfluss, wechselhaft, wobei der Wind nachlässt. Die Lawinengefahr wird sich wieder langsam entspannen.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Bavaria (CC BY 4.0)