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Mächtige Triebschneeansammlungen. Schwache Altschneedecke. Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert eine defensive Routenwahl und größte Zurückhaltung.
Mächtige Triebschneeansammlungen. Schwache Altschneedecke. Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert eine defensive Routenwahl und größte Zurückhaltung.
Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit Stufe 4, "groß" beurteilt. Mit Neuschnee und Sturm wachsen die störanfälligen Triebschneeansammlungen weiter an. Es sind spontane Lawinen zu erwarten. Triebschneeansammlungen können an allen Expositionen sehr leicht von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden und Lawinen groß werden. Besonders gefährlich sind Ost-, Südost- und Südhänge. Die Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Lawinen können in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an allen Expositionen auch im Bereich der Waldgrenze gefährlich groß werden. Spontane Lawinenabgänge, Wummgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Schneesport abseits gesicherter Pisten erfordert eine defensive Routenwahl und größte Zurückhaltung. Es sind mittelgroße Gleitschneelawinen möglich.
Es fallen verbreitet 30 bis 50 cm Schnee, lokal auch mehr. Die störanfälligen Triebschneeansammlungen werden an allen Expositionen auf ungünstige Schichten abgelagert. Im unteren Teil der Altschneedecke sind vor allem an Schattenhängen kantig aufgebaute Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke wird zunehmend störanfällig. Es wurden an Ost- und Südosthängen vermehrt mittlere Lawinen gesprengt.
Am Samstag weht sehr stürmischer Nordwind, in exponierten Hochlagen ist sogar mit Orkanböen zu rechnen. Zudem greifen von Norden her noch ein paar Schneeschauer über. Es ist bis in den Nachmittag hinein mit schlechter Sicht zu rechnen. In 2000m hat es zu Mittag um -8 Grad, in 3000m rund -14 Grad.
Die Lawinengefahr bleibt gleich.
Bulletin data: Avalanche Warning Service Carinthia, lawinen.report (CC BY 4.0)